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Applets   Mercury   Conjunctions   1999   2003

Konjunktion und Transit

Um Merkur (oder Venus) wie oben von der Erde aus vor der Sonnenscheibe sehen zu können, müssen zwei Bedingungen erfüllt sein:

  • Merkur muss zwischen Erde uns Sonne stehen (ähnlich wie der Mond bei einer Sonnenfinsternis). Diese Konstellation bezeichnet man als untere Konjunktion.
  • Da die Bahnebene des Merkur (um 7°) gegen die Bahnebene der Erde geneigt ist, zieht der Planet bei einer Konjunktion (von der Erde aus gesehen) zumeist über oder unter der Sonne vorbei.

Merkur in unterer Konjunktion, aber kein Transit

Mit den Bahndaten ergibt sich, dass Merkur in unterer Konjunktion von der (Erde aus gesehen) um bis zu 6° über oder unter der Ekliptikebene stehen kann. Um Merkur vor der Sonnenscheibe sehen zu können, darf dieser Winkel aber nur etwa 15'=0,25° betragen (Winkelradius der Sonne).

 

Zu einem Transit kommt es daher nur, wenn sich Venus bei einer unteren Konjunktion nahe genug einem der beiden Knotenpunkte (aufsteigender Knoten oder absteigender Knoten) ihrer Bahn befindet, in denen die Venusbahn die Ebene der durchstößt.

Applet: Planetenbahnen

Die (siderische) Umlaufdauer des Merkur beträgt TM=87.97 Tage, die der Erde TE=365.256 Tage. Für die Dauer T zwischen zwei unteren Konjunktionen des Merkur gilt :

1/T = 1/TM- 1/TE oder T = TMTE/(TM-TE) = 115.88 Tage

Meine Applets:

Phasen von Merkur und Venus

 

Inferior Conjunctions of Mercury

After the Year:    

 possible transits only

Dates:

Benutzter Algorithmus nach Jean Meeus: Astronomical Algorithms

Merkur passiert seinen absteigenden Bahnknoten am 9. Mai, den aufsteigenden Knoten am 11. November.

"possible transits only" berechnet Konjunktionen, die sich im Abstand von bis zu 5 Tagen von den Knotenpunkten ereignen.

The descending node transit of Mercury occurs on May 9 and the asscending node transit on November 11.